Warum das Wort “Diät” kontraproduktiv ist

Wir kennen es alle: Sport und Diät und schon purzeln die Pfunde. Und dann? Dann wird normal weitergegessen und das ganze Gewicht kommt wieder oben drauf. Herrlich. Dann kommt die nächste Diät. Der Kreislauf sollte ja im groben bekannt sein. Um dies zu durchbrechen sollte man Diäten vermeiden.

Werbung

Wie jetzt? Willst du mir etwa ein paar Wunderpillen verkaufen, die das Fett in kleine Monster verwandelt und dann weglaufen? Sind wir bei Doctor Who?

Aber mal im ernst: Natürlich muss man eine Ernährungsumstellung machen. Doch Ernährungsumstellung ist nicht das selbe wie Diät! Warum? Eine Diät ist für einen Kranken eine spezielle Ernährungsweise wieder gesund zu werden. Klar, könnte man sagen: Adiposität ist eine Krankheit und deshalb ist es auch eine Diät; aber irgendwann ist man ja hoffentlich schlank und dann ist eine Ernährungsusmtellung am klügsten – weil diese kein begrenzten Zeitraum hat. (Klar soweit?)

Ausserdem verbindet man (ich!) mit Diät immer so viel Negativen Kram: Zwang, Hunger, Anstrengung, Verzicht und so weiter und so weiter. Psychologisch betrachtet ist das natürlich absoluter Käse, da Abnehmen und Gewicht verlieren im Kopf anfängt und endet. Wenn wir jetzt also einfach ein anderes Wort benutzen als Diät, fällt uns das Umdenken leichter. Bei mir ist es jedenfalls so.

Leichter habe ich kein kürzeres Wort als “Ernährungsumstellung” gefunden, was man ähnlich schneller sagen kann wie Diät. (Und damit die Motivation steigt das neue Wort zu benutzen) Vielleicht kennt ihr ja was?

Zum Schluß will ich mal was provokantes schreiben: Vergesst Diäten!

Informationenl zu Gewichtsreduktion ohne Schlankheitspillen

Für eine gesunde Gewichtsreduktion hat das G-Netz die wichtigsten Schlankheitsregeln für Sie zusammengestellt:

1. Abnehmen braucht Zeit
3 Kilos in einer Woche? Vergessen Sie es! Wer mal schnell drei, vier Kilos runter bekommt, verliert eigentlich nur Wasser. Das Fett jedoch bleibt! Gesundes und effektives Abnehmen braucht Zeit. Mittlerweile rechnen die Experten für eine gesunde Gewichtsreduktion 1 Kilo pro Monat! 

2. Abnehmen braucht Konsequenz und Durchhaltevermögen
Auch eine gesunde Gewichtsreduktion scheitert oftmals an Konsequenz und Durchhaltevermögen. Viele geben auf, wenn sich der gewünschte Abnehm-Effekt nicht gleich einstellt oder eine Zeit lang stagniert. Wichtig ist, dass man sich selber nicht unter Druck setzt und sich ein zu hohes Ziel steckt. Sich permanent den Wunsch vor Augen zu halten, 20 Kilo abzuspecken, ist völlig sinnlos. Denken Sie in 1-Kilo-Schritten! Das erste Kilo ist dabei das Wichtigste, weil es Mut macht. Wer das geschafft hat, sollte an das nächste Kilo denken, und nicht an die verbleibenden 19! Den täglichen Gang auf die Waage sollte man sich ebenfalls ersparen. Einmal die Woche reicht völlig aus. Und: Verzagen Sie nicht, wenn die Gewichtsreduktion einfach mal stagniert! Das ist völlig normal.

3. Wer abnehmen will, darf die Lust am Essen nicht verlieren
Wer einfach gerne isst, dem wird eine Gewichtsreduktion doppelt so schwer fallen. Doch wer glaubt, bei einer Gewichtsreduktion auf gutes Essen verzichten zu müssen, liegt völlig falsch. Es gibt unglaublich viele kalorienreduzierte Rezepte oder Speisen, die fantastisch gut schmecken. Zahlreiche Diät-Kochbücher sind im Fachhandel erhältlich. Achten Sie darauf, dass es sich um Bücher mit fettreduzierten Rezepten handelt.  
Unser Zusatztipp: Rezepte der guten Diät-Kochbücher haben sich bewährt – sowohl im Geschmack, als auch in der Kalorienzahl.  

4. Vorsicht vor Süßigkeiten
Die meisten Süßigkeiten müsste man eigentlich in Fettigkeiten umtaufen, da sie oftmals sehr fettreich sind, wie z.B. Schokolade. Es ist also nicht der Gehalt an Zucker, der die Süßigkeiten zu reinen Kalorienbomben macht, sondern das darin enthaltene Fett. Wenn es also mal was Süßes sein muss, dann sollte man darauf achten (Zutatenliste lesen!), dass es sich um fettarme Leckereien handelt.

5. Kleine Sünden dürfen manchmal sein
Klar, dass man auf den regelmäßigen Genuss der gewohnten Kalorienbomben verzichten muss. Aber die Bratwurst auf dem Markt oder das eine Stück Kuchen auf der Geburtstagsfeier muss in Ausnahmefällen einfach mal drin sein. Wichtig ist, dass sich diese kleinen Sünden nicht oft wiederholen, und es sich auch wirklich nur um Ausnahmefälle handelt! 

6. Reduzieren Sie fette Nahrungsmittel
Fettreiche Lebensmittel wie z.B. Wurstwaren, fettes Fleisch, Fritiertes oder Mayonnaise sollte man auf dem Speiseplan gänzlich streichen. Mittlerweile gibt es auch zahlreiche „low-fat", also fettarme Produkte auf dem Markt. 

7. Fett einsparen durch richtige Zubereitung
Was nutzt die Verwendung von magerem Fleisch, wenn die Zubereitung beim Kochen viel zu fett ist! Beim Garen sollte man – wenn überhaupt – Butter oder Öl nur tropfenweise verwenden. Am besten dünsten oder garen Sie in wenig Wasser und ohne Fettzugabe. Speziell beschichtete Pfannen oder der Römertopf macht fettfreies Zubereiten gut möglich. 
 
8. Essen Sie sich schlank – mit Kohlenhydraten 
Wer abnehmen will, sollte auf Fett verzichten und statt dessen auf kohlenhydratreiche Lebensmittel zurückgreifen. Essen Sie daher anstelle von Pommes lieber Nudeln, Brot, Reis oder Kartoffeln. Zwar kann der Körper auch Kohlenhydrate in Form von Fett speichern, doch er tut dies nur, wenn er mit Unmengen davon überflutet wird. Und zwar wenn es sich um eine Aufnahme von über 500 Gramm handelt, was einem halben Kilo Zucker entspricht!

9. Essen Sie viel Obst und Gemüse
Viel Obst und Gemüse sind quasi „ein Muss". Und zwar nicht nur für Personen, die ihr Gewicht reduzieren wollen. Auch schlanke Menschen müssen darauf achten, dass sie ausreichend mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen versorgt werden. Außerdem ist Obst und Gemüse reich an sekundären Pflanzenstoffen sowie an Ballaststoffen, welche die Verdauung zusätzlich anregen.

10. Trinken Sie reichlich
Wer viel trinkt, hilft dem Körper gut zu entschlacken und regt seine Verdauung an. Zwei bis drei Liter Flüssigkeit sollte man täglich aufnehmen. Kalorienfreie Getränke, versteht sich.

11. Vermeiden Sie zuckerhaltige Getränke
Auch wenn Kohlenhydrate normalerweise nicht zu den Dickmachern zählen: Wer häufig zuckerhaltige Limonaden- und Colagetränke zu sich nimmt, wird von einer Kohlenhydrat-Schwemme regelrecht überflutet. In zuckerhaltigen Getränken sind so viele Kohlenhydrate enthalten, dass der Körper gar nicht umhin kommt, sie zu speichern. Da es sich außerdem um keine feste Nahrung handelt, bleibt bei Getränken das Sättigungsgefühl aus, so dass man leicht zwei, drei Flaschen pro Tag dieser Kalorienbomben vertilgen kann. Wer sein Gewicht reduzieren will, sollte deshalb nur Wasser, ungesüßte Tees oder Light-Getränke zu sich nehmen.
Auch alkoholische Getränke wie z.B. Bier oder Wein sind reine Kalorienbomben, die den Körper nur zusätzlich mit unnötigen Kalorien belasten. Außerdem wird durch Alkoholkonsum der Fettabbau um ein Drittel gesenkt, so dass eine erfolgreiche Gewichtsreduktion zusätzlich gebremst wird.

12. Auf Salz sollten Sie ruhig verzichten
Denn Salz bindet im Körper Wasser nur unnötig Wasser.
Unser Zusatztipp: Mit Kräutern würzen!

13. Gehen Sie „satt" einkaufen
Wer mit Hungergefühlen einkaufen geht, braucht sich nicht zu wundern, was er im Einkaufskorb so alles an Leckereien mit nach Hause trägt. Und was sich erst einmal im Kühlschrank finden lässt, wird in der Regel auch schnell „vernichtet". Deshalb: Gehen Sie „satt" einkaufen, damit Sie leckeren Angeboten besser widerstehen können und im Supermarkt nicht vom Heißhunger überfallen werden.
Unser Zusatztipp: Kaufen Sie – wenn möglich – nicht alle Lebensmittel für die ganze Woche ein, sondern gehen Sie öfters einkaufen. So sammeln sich nicht zu viele Lebensmittel zuhause an, auf die man nur allzu leicht zurückgreifen kann, wenn der „kleine Hunger" kommt!

14. Steigern Sie Ihr Sättigungsgefühl
Das Gefühl, dass man so richtig satt ist, wird über zwei verschiedene Wege erreicht: Zum einen entscheidet der Blutzuckerspiegel, wann man endlich satt ist. Sobald das Gehirn einen Mangel an Zucker im Blut feststellt, meldet es dem Körper: Ich habe Hunger! Zum anderen signalisiert ein voller Magen: Mir reicht es, ich bin satt! Allerdings wird diese Magendehnung vorwiegend durch den Verzehr von Kohlenhydraten erreicht, da sie schlichtweg voluminöser sind als Fette. Darum nicht vergessen: Speisen, die besonders fettreich sind, sättigen deutlich schlechter als andere Nahrungsmittel mit der  gleichen Kalorienzahl. 
Wer also richtig Hunger hat: Die besten Sattmacher sind Kohlenhydrate, wie beispielsweise Nudeln, Kartoffeln, Reis oder Brot!
Unser Zusatztipp: Ein großes Glas Wasser vor dem Essen wirkt zusätzlich als „Appetitbremse".

15. Essen Sie öfters, aber nie nach 19.00 Uhr
Den ganzen Tag nichts und abends dann die volle Ladung – ein häufiger Grund dafür, warum viele ordentlich an Gewicht zulegen. Verteilen Sie das Essen auf 5-7 Mahlzeiten am Tag. Außerdem sollte nach 19.00 Uhr nicht mehr gegessen werden, da der Körper abends meist entspannt, in „Ruhestellung" ist und weniger Energie verbraucht.

16. Knabbern Sie ruhig weiter
Aber anstelle von Kartoffelchips, Nüssen oder Schokolade muss man natürlich auf andere Leckereien zurückgreifen. Wie wäre es mit Paprika und Karottenstreifen, frischen Champignons oder einem Knäckebrot?

17. Ohne Bewegung geht gar nichts
Bewegungsmangel und Übergewicht gehen meistens miteinander her. Doch wer mit Erfolg abnehmen will, muss neben der Ernährungsumstellung auch auf ausreichende Bewegung achten. Der Körper verbraucht einfach viel mehr Energie, so dass er verstärkt auf seine Fettreserven zurückgreifen muss. Dabei sind Sportarten wie Joggen, Squash oder Fußball überhaupt nicht geeignet, da sie die Gelenke viel zu stark belasten. Optimal zur Gewichtsreduktion sind Walking, Radfahren, Schwimmen oder Skilanglauf. Auch regelmäßiges Spazieren gehen (2 bis 3 mal die Woche für eine Stunde) hilft!

18. Lesen Sie doch mal eine Kalorientabelle
Sie werden staunend feststellen, dass manche Lebensmittel ungeahnter Weise richtige Fettbomben sind, und andere dagegen sich als wahre Schlankmacher zeigen. Kalorientabellen werden von verschiedenen Verlagen angeboten.

19. Werden Sie Buchhalter!
Damit Sie ein Gefühl dafür bekommen, wie viel Fett oder Kalorien Sie am Tag aufnehmen dürfen, sollten Sie sich die verzehrten Speisen mit samt ihrer Kalorienzahl notieren. Kalorientabellen geben genau an, wie viele Kalorien und wie viel Fett in den verschiedenen Lebensmitteln stecken. Schummeln gilt nicht!

Atkins Diät: Mit dem Low-Carb-Prinzip abnehmen

Eine der Trend-Diäten vor einigen Jahren war die Atkins Diät. Ihr Begründer Robert Atkins hat mit dem Verkauf seiner Bücher über die Atkins Diät Millionen verdient und ist in zahlreichen bekannten US-Shows aufgetreten, um sein Ernährungskonzept vorzustellen. Zwar hat die Bedeutung der Atkins Diät seit dem Tod ihres Entwicklers 2003 und der anschließenden Insolvenz seiner Firma abgenommen, aber dennoch bietet sie die Grundlage für andere, weiterführende Low Carb Diäten (zum Beispiel die LOGI-Diät) und stellt immer noch das bekanntestes Beispiel für diese Diät-Klasse einer kohlenhydratreduzierten Ernährung dar.

Prinzipien der Atkins Diät

Die Atkins Diät gehört zur Klasse der Low-Carb-Diäten. Diese Diäten verzichten entweder komplett auf Kohlenhydrate oder reduzieren die Kohlenhydrat-Aufnahme stark.

Die Atkins Diät basiert dabei auf einem einfachen Grundsatz: Wenn der Körper keine Kohlenhydrate bekommt, versucht er nach einiger Zeit, durch den Abbau von Fett kohlenhydrat-ähnliche Stoffe zu produzieren. Diesen Vorgang nennt man auch Ketose. Bei der Ketose werden Fettreserven zu Keton-Körpern umgebaut, die einen Ersatz für Traubenzucker im Blut darstellen. Als Folge davon, so die Befürworter der Low-Carb-Diäten, nimmt man automatisch ab, da überschüssige Fettsäuren im Körper verbrannt werden.

Zu Beginn dieser Umstellung des Stoffwechsels braucht der Körper Zeit, um sich daran zu gewöhnen. Man sieht das auch bei Fastenkuren, bei denen prinzipiell etwas Ähnliches im Stoffwechsel passiert und wo man sich in den ersten Tagen schlapp und energielos fühlt.

Die vier Phasen von Atkins

Die Ernährung nach Atkins ist in vier Phasen unterteilt. Der Hauptunterschied der einzelnen Phasen ist die Menge an Kohlenhydraten, die erlaubt ist.

In Phase 1 sind nur 5-20 Gramm Kohlenhydrate pro Tag erlaubt. In Phase 2 darf man die Menge langsam steigern, aber nur so weit, dass man immer noch abnimmt. In Phase 3 tastet man langsam an die optimale Menge Kohlenhydrate an, sodass man immer noch leicht abnimmt.

In Phase 4 darf man mehr Kohlenhydrate als in den ersten drei Phasen essen. Je nachdem, wie man diese Phase gestaltet, kann man weniger oder aber auch mehr Kohlenhydrate als allgemein empfohlen werden zu sich nehmen. Diese Phase ist als lebenslange Ernährung zu verstehen.


Vorteile von Atkins

Ein Vorteil der Atkins Diät ist, dass sie tatsächlich zu schnellem Gewichtsverlust führt. Atkins Diät ErfahrungenMehrere Studien bestätigten dies, unter anderem eine in einer amerikanischen Fachzeitschrift Journal of the American Medical Association veröffentliche Studie, bei der Atkins-Probanden über ein Jahr gesehen mehr abnahmen als Probanden, die einer von drei anderen Diäten folgten (unter anderem eine fettreduzierte Diät).

Ein weiterer Vorteil, den man besonders ab Phase 3 und 4 auf langfristige Sicht merkt, ist die reduzierte Aufnahme von Kohlenhydraten. In dieser Hinsicht hat sich die Ansicht der Ernährungswissenschaft teilweise geändert: Waren vor einigen Jahrzehnten die Kohlenhydrate noch an der Spitze der empfohlenen Ernährungspyramide, so werden heute Obst und Gemüse als wichtigstes Nahrungsmittel angesehen. Denn immer mehr deutet darauf hin, dass die Kohlenhydrate für Volkskrankheiten wie Diabetes verantwortlich sind. Insbesondere Kohlenhydrate als Einfach-Zucker sollte man daher vermeiden. Genau das macht man bei Atkins automatisch.

Wie du die Atkins Diät einfacher umsetzen kannst

1. Atkins ist keine Lizenz zum Schlemmen

Vielfach wurde das Atkins Abnehmprogramm als Erlaubnis angesehen, so viel zu essen, wie man möchte. Man müsse ja nur auf Kohlenhydrate verzichten. Doch das ist nicht so. Denn wenn man viel zu viele Kalorien isst, bringt es auch nichts, dass über die Ketose Fettreserven in Glucose umgewandelt werden. Man nimmt nicht ab, weil man zu viel überschüssige Energie aufgenommen hat.

Daher ist es zu empfehlen, auch bei Low-Carb-Diäten nicht über die Stränge zu schlagen, sondern sich trotzdem an eine gewisse Kalorienbegrenzung zu halten. Denn so nimmt man auf jeden Fall ab und gleichzeitig kann man den von manchen Experten kritisierten Aspekten an Atkins die Schlagkraft nehmen (zu viel Eiweiß belastet die Niere zu sehr, zu viel Fett führt zu hohen Cholesterin-Werten).

2. Trinke viel Wasser

Der Tipp ist für alle, die eine solche Diät machen, besonders wichtig. Der Grund: Durch den veränderten Stoffwechsel mit den Keton-Körpern entstehen mehr Abfall-Produkte. Um zu vermeiden, dass das Blut übersäuert, sollte man viel Wasser trinken, damit der Körper die Stoffwechsel-Produkte über den Urin ausscheiden kann. Übrigens wird daher Menschen mit unzureichender Nierenfunktion und Diabetikern von einer Atkins Diät abgeraten, weil bei ihnen die Konzentration von Keton-Körpern im Blut zu hoch sein kann.

Doch viel Wasser zu trinken hat auch noch einen weiteren positiven Nebeneffekt: Man fühlt sich nicht mehr so schlapp. Denn wenn man zu den Anstrengungen, die die ersten Wochen der Übergangsphase mit sich bringen, auch noch dehydriert, hat man gar keine Kraft mehr. Also sollte man in seinen Ernährungsplan ausdrücklich auch aufschreiben, wie viel Liter oder Gläser Wasser man am Tag trinken muss, damit man es nicht vergisst. Tipp: vor jeder Mahlzeit ein großes Glas Wasser trinken. Das hilft auch gleichzeitig, den Appetit zu zügeln, sodass man weniger isst.

Fazit zum Low-Carb-Prinzip

Prinzipiell kann man mit der Atkins Diät besonders in den ersten zwei Phasen gut abnehmen. Phase 4 gleicht hingegen einer empfohlenen Ernährung schon viel eher, mit dem Vorteil, dass immer noch weniger Kohlenhydrate als normal aufgenommen werden. Damit beugt man Diabetes und anderen Krankheiten, die aufgrund von zu hohem Zuckerkonsum entstehen, vor.

Der Umstieg in den ersten Wochen kann etwas anstrengend sein. Daher eignet sich der Beginn einer Atkins Diät vor allem dann, wenn man weiß, dass die nächsten Wochen eher ruhig sein werden und man vielleicht sogar frei hat. Ansonsten ist es auch möglich, nicht ganz so drastisch die Kohlenhydrate zu Beginn zu reduzieren.

Erfolgreiche Teilnehmer von Atkins-Abnehmkuren berichten, dass ihnen in der ersten Phase viel trinken und ausreichend Vitamine geholfen haben. Und natürlich sollte man diese Ernährungsform vor allem als Mittel zum Zweck (Gewicht zu verlieren) ansehen und nicht als Freischein, um so viel fettes Essen zu verschlingen, wie man will.

Abnehmen durch Hypnose

Schnipps, und Sie sind schlank! Wer diese Vorstellung von Abnehmen durch Hypnose hat, der ist eindeutig durch die Hypnose-Shows im Fernsehen geprägt. Doch kann man wirklich durch Hypnose Gewicht verlieren? Was ist dran, und wo liegen die Grenzen? Der Traum vieler Übergewichtiger: Die gute Fee – in diesem Fall der Hypnosefachmann – kommt daher, schnippt einmal mit dem Finger, und schon ist man schlank. Ein schöner Traum, der leider ins Reich der Märchen gehört. Denn Hypnose, wie man sie im Fernsehen erlebt, ist selten seriös, und in den wenigsten Fällen sind die Auswirkungen von direkt auf gleich zu sehen. Zumindest nicht, wenn es um etliche überflüssige Pfunde geht. Denn die kann man nicht wegzaubern, die müssen wohl oder übel „mechanisch“ weg, und sei es durch eine OP.

Wenn von Abnehmen durch Hypnose die Rede ist, denken viele an charismatische Hypnotiseure, an Tiefschlaf, vollkommene Willenslosigkeit und ähnliches mehr. Doch damit hat seriöse Hypnose wenig zu tun. Denn grundsätzlich kann niemand hypnotisiert werden, der dies nicht ausdrücklich will.

Was geschieht bei einer Hypnose zum Abnehmen?

Im Vorfeld der eigentlichen Hypnose-Sitzung sollte der Therapeut mit dem Klienten ein Gespräch führen, in dem die Ursachen für die überflüssigen Pfunde herausgearbeitet werden. Denn nur dann kann der Therapeut anschließend gezielt auf das Unterbewusstsein einwirken. Stellen Sie sich vor, Sie mögen keine Schokolade, und Ihr Übergewicht kommt vor allem von fetten Speisen. Da hilft dann eine Suggestion wie „Ich verzichte auf Schokolade“ wenig weiter.

Für die eigentliche Hypnose wird der Klient in einen Trancezustand versetzt. Dieser ist vergleichbar mit dem Zustand kurz vor dem Aufwachen. Man ist noch im Schlaf, gleichzeitig aber auch bei vollem Bewusstsein. In diesem Entspannungszustand ist das Unterbewusstsein empfänglich für Informationen. So können neue Verhaltensmuster im Unterbewusstsein verankert werden, und der Patient wird somit in die Lage versetzt, neue Verhaltensmuster aufzubauen.

Erfolge und Preise

Die Erfolge sind, anders als bei Diäten, langfristig. Hinzu kommt noch, dass der Klient keine große Willensanstrengung vollbringen muss, wie das beim Durchhalten einer Diät erforderlich ist.

Für die Abnehm-Hypnose genügt meist eine einzige Therapiesitzung, die je nach Praxis etwa 100 bis 250 Euro kostet – ein moderater Preis angesichts des Ergebnisses und im Vergleich zu den Kosten und Qualen der vielen erfolglos durchgeführten Diäten. Inwieweit die Krankenkasse sich an den Kosten beteiligt, sollten Sie direkt bei Ihrer Kasse erfragen.


Studien und Kritik

Hypnose zum Abnehmen ist inzwischen wissenschaftlich nachgewiesen, jedoch gibt es auch dazu wiederum kritische Stimmen. Hinzu kommt, dass die Behandlung nicht bei jedem Patienten funktioniert. Man geht davon aus, dass lediglich 20 Prozent der Bevölkerung für solche Suggestionen wirklich empfänglich sind. Andererseits gibt es auch bei Hypnosebehandlung einen Placebo-Effekt, frei nach dem Motto: Der Glaube (an die Methode) hat den Patienten geheilt.

Nach wie vor ungebrochen ist der Boom an Subliminal-Programmen. So findet der Abnehmwillige auf dem Markt auch zahlreiche Abnehm-CDs. Hier wird mit Entspannungsmusik und Subliminals versucht, den Hörer mit positiven Gedanken zu beeinflussen und ihn so dauerhaft zu einer Verhaltensänderung zu bringen. Erfahrungen zeigen aber immer wieder, dass der Effekt dieser CDs eher kurzfristig ist.

Solange die CD regelmäßig gehört wird, bleiben die positiven Wirkungen erhalten. Hört man längere Zeit nicht mehr hinein, fällt man schnell wieder in die alten Ernährungsgewohnheiten zurück. Außerdem gehen die Abnehm-CDs verständlicherweise nicht auf das ursprüngliche Problem des Abnehmwilligen ein. Von Abnehm-CDs ist deshalb auch eher abzuraten. Ganz und gar abzuraten ist übrigens von hin und wieder zu lesenden Tipps, sich seine Subliminal-CD oder -Kassette selbst zu besprechen. Warum?

Die Grundstimmung und die Einstellung des Sprechers überträgt sich auf den Hörer. Da dem Abnehmwilligen aber gerade die Motivation und Einstellung fehlt, erreicht er mit der selbstbesprochenen CD genau das Gegenteil. Er verstärkt damit seine negativen Grundhaltungen, statt sie aufzulösen. Um es einmal salopp zu formulieren: Versuchen Sie einmal, sich selbst zu motivieren, wenn Sie depressiv sind.

Fazit zum Gewichtsverlust durch Hypnose

Wenn Sie sich in eine Hypnose-Behandlung begeben, ist es gut möglich, dass Sie von Ihrem Therapeuten eine CD mit nach Hause bekommen Dies ist jedoch keine CD, die im Handel als Massenware zu kaufen ist. Es ist ein individuell auf Sie zugeschnittenes therapeutisches Programm, das meist im Verlauf einer Sitzung aufgenommen wird. Falls Sie vorhaben, eine Abnehm-Hypnose auszuprobieren, sollten Sie sich bereits im Vorfeld erkundigen, ob Sie eine solche CD erhalten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Abnehmen durch Hypnose erfolgreich sein kann, sofern die richtigen Faktoren zusammenkommen (Disposition des Patienten, Qualifikation des Hypnose-Therapeuten). Dann allerdings kann der Klient guter Hoffnung sein, dass er mit relativ wenig Aufwand und relativ wenig Willensanstrengung seine Pfunde dauerhaft verlieren wird. Eine Diät oder ein Diät-Ersatz ist Gewichtsreduzierung durch Hypnose allerdings nicht. Und zumindest dies ist eine gute Nachricht.

10 Lebensmittel die glücklich machen

Hier dreht es sich vor allem um das Glückshormon Serotonin. Obwohl davon reichlich im Körper zu finden ist, werden Glückshormone meistens in unzureichenden Mengen produziert. Um die Level dieser Hormone im Körper zu erhöhen, kann deswegen zu tryptophanhaltigen Lebensmitteln gegriffen werden. Diese enthalten Aminosäuren, die die Produktion der natürlichen Glückshormonen steigern und uns somit ein gute Laune schenken. Zu den beliebtesten Glücklichmachern zählen vor allem Süßigkeiten wie Schokolade und Kuchen. Der hohe Zuckergehalt ist für einen schnellen Insulinausstoß verantwortlich, welcher wiederum mehr Tryptophan in das Gehirn leitet. Was viele nicht wissen, Tryptophan ist noch in vielen anderen Lebensmitteln zu finden, und man muss bei schlechter Laune nicht unbedingt zu süßen Esswaren greifen um die Stimmung etwas zu heben. Wir haben eine Liste der besten Lebensmittel mit Glückshormonen zusammengestellt.

Die Top 10 Lebensmittel mit Glückshormonen

1. Bananen

Bananen machen nicht nur körperlich fit sondern sind auch für den Geist gut. Während die Bestandteile Magnesium und Kalium für einen gesunden Körper sorgen, führen Bananen außerdem zur Produktion von Serotonin. Wie dieser einen positiven Effekt für die Seele hat, wurde bereits oben ausführlich dargelegt. Erstaunlicherweise sind Bananen eines der besten Lebensmittel für einen fitten, glücklichen sowie gesunden Körper.

2. Frisches Obst und Gemüse

Obwohl dieser Punkt für sich selbst spricht, möchten wir auf die Wichtigkeit frischer Lebensmittel wie Obst und Gemüse deuten. Frische Äpfel, Birnen und Salat stärken nämlich nicht nur das Immunsystem, die enthaltenen Stoffe Sorgen für die Produktion der Glückshormone im Gehirn während der restliche Körper mit einer Vielzahl an Vitaminen gestärkt wird.

3. Fischöl

Eine etwas unappetitlichere Option für eine glückliche Seele ist das Fischöl. Die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren sollen einen positiven Effekt für Menschen haben, die an Kummer und Depressionen leiden. Das ist zumindest die Meinung der meisten Nahrungsexperten. Wissenschaftliche Beweise gibt es nämlich bislang nicht. Trotzdem zeigen Studien, dass Menschen, die in fischreichen Ländern wie Japan (das Lang des Sushis) leben, weitaus weniger anfällig auf Stress und Kummer sind, als Leute die wenig Fisch essen.

4. Käse

Der Körper braucht reichlich Protein. Deswegen ist es wichtig, viele Milchprodukte wie beispielsweise Käse zu verzehren. Denn der Körper selbst kann den Eiweißstoff nicht aufbauen, oder Eiweißmangel mit anderen Stoffen ausgleichen. Protein ist somit ein notwendiger Bestandteil jedes Ernährungsstils. Trotzdem sollte man es natürlich nicht mit dem Verzehr von Milchprodukten übertreiben, denn ein Überschuss an Käse und Co. kann vor allem den Cholesterinspiegel erheblich erhöhen und zu gesundheitlichen Problemen führen.

Ein besonderer Pluspunkt von Käse: Es beinhaltet die Aminosäure Tryptophan und fördert somit die natürliche Produktion von Glückshormonen. Außerdem befindet sich das Glückshormon Katecholamine im Käse welche die Stresslevel um einiges reduziert.

5. Schokolade

Die beliebteste Methode zur Behebung von schlechter Laune ist natürlich die Schokolade. Wie eingangs erklärt hilft der hohe Zuckeranteil bei der Insulinzufuhr zum Gehirn. Doch der Zucker ist nicht das einzige was beim Glücklichsein eine Rolle spielt. Das in der Schokolade-enthaltene Phenyl-Ethyl-Amin ist ein Stoff, der sehr schnell seine Wirkung zeigt und uns einfach glücklich macht. Eine weitere Möglichkeit sind Honig und Nutella. Wenn man die Wahl hat, ist Honig besonders am Morgen empfehlenswert, denn dieser ist nicht nur gesund sondern hebt die schlechte Laune in der Früh.


6. Fleisch

Obwohl Fleisch glücklich macht, ist vom täglichen Verzehr abgeraten. Wie bei unseren anderen Top Lebensmitteln, ist auch im Fleisch die Aminosäure Tryptophan beinhalten. Ein extra Pluspunkt ist der hohe Eisengehalt im Fleisch. Am besten sind übrigens Rind und Geflügel.

7. Sojabohnen

Acetylcholin ist ein weiterer Stoff, der uns eine gute Stimmung verschafft. Das Hormon wird mithilfe anderen Stoffen wie etwa Lecithin produziert, was wiederum hauptsächlich in Sojabohnen zu finden ist.

8. Nüsse

Nüsse sind unglaubliche Energiespender. Außerdem liefern sie dem Gehirn das bereits ausführlich besprochene Tryptophan und helfen dabei, genügend Glückshormone herzustellen. Nüsse sind sozusagen der perfekte Diätsnack – denn mit guter Laune und reichlich Energie können Sie dann auch ausgiebigen Sport betreiben. Trotzdem aufpassen: Denn wer zu viel von den kleinen Energiespendern genießt, kann auch bei regelmäßigem Sport eine unerwünschte Gewichtszunahme erleiden. Nüsse sind nämlich reich an Kalorien. Walnüsse sind besonders empfehlenswert.

9. Getreide

Insbesondere Hirse und Dinkel liefern dem Körper reichlich Endorphine. Das bekannte Glückshormon wirkt nicht nur schmerzlindernd, sondern beruhigt den Geist. Zugleich hat es eine euphorische Wirkung auf uns und kann Kummer und Sorgen wahrhaftig auslöschen.

10. Fisch

Wie bereits beschrieben, macht Fisch um einiges glücklicher als viele denken würden. Neben dem im Fisch enthaltenen Tryptophan, helfen die Fettsäuren für die Produktion der Glückshormone. Ein weiterer Bonus: Fisch hat sehr wenig Kalorien, dafür aber reichlich Eiweiß was wiederum den Muskelaufbau anregt und somit in den verschiedensten Diäten eingesetzt wird.